Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS291 5 II 0467 DSW0005                                  26.Jun 09

26. Donauinselfest: Startschuss für die Aktion "Toleranz hat viele Gesichter"

Utl.: Unter www.fuertoleranz.at: Klares Statement der Zivilgesellschaft gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit =

   Wien (SPW) - Auf dem 26. Donauinselfest startet die Aktion "Toleranz hat viele Gesichter", die von der SPÖ Wien und zahlreichen NGOs durchgeführt wird. Im Rahmen der drei Festtage werden Fotografinnen und Fotografen den BesucherInnen anbieten, unter dem Motto "Mach mit! Zeig dein Gesicht gegen Rassismus", sich mit ihrem Portrait an der Initiative zu beteiligen. Aus den so entstandenen und gesammelten Porträtfotos entsteht dann ein riesiges Mosaik, das später als Plakat veröffentlicht wird. Auf einer eigens eingerichteten Homepage, unter www.fuertoleranz.at, haben alle
Interessierten zudem die Möglichkeit, auch von zu Hause aus ihr Portrait hochzuladen und so Teil des Mosaiks zu werden.****

"Bei ‚Toleranz hat viele Gesichter' geht es ganz klar darum, aufzuzeigen, dass die überwiegende Mehrheit der WienerInnen und die Mehrheit der DonauinselfestbesucherInnen für Toleranz und gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auftreten", betonte dazu eine Initiatorin, die Nationalrätin und SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, Petra Bayr.  "Wo wäre eine bessere Gelegenheit, den Startschuss zu dieser Aktion zu setzen, als am Donauinselfest, das alljährlich im Geist des Miteinanders stattfindet. Dieses Fest besuchen Menschen unterschiedlichster Herkunft, sie treten auf oder arbeiten im Hintergrund. Das ist der lebende Beweis, dass das Miteinander funktioniert und das seit nunmehr zum 26. Mal," so Bayr.

Ziel der Aktion sei es aus allen Fotos, die entstehen, bis Herbst ein riesengroßes Statement -"das weltgrößte Plakat gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus" - zu entwickeln. "Auch ist es schön, dass sich so viele unterschiedliche NGOs an der Aktion beteiligen und gemeinsam für Menschenrechte, Gleichberechtigung und eine faire Welt, die nicht in Nord und Süd geteilt ist, eintreten. Es freut mich sehr, dass es gelungen ist, hier eine Allianz zu schmieden, die freilich längst noch nicht abgeschlossen und nach außen offen ist", stellte Bayr fest. "Toleranz hat viele Gesichter"
sei zudem als "Statement der Zivilgesellschaft" zu verstehen, "die es nicht hinnimmt, dass namhafte Politiker den antifaschistischen Grundkonsens in Frage stellen, die das Wiederbetätigungsgesetz abschaffen wollen und ganz offen Ressentiments schüren. Dagegen stehen wir auf und das macht diese Aktion deutlich."

Für Anny Knapp von der asylkoordination Österreich - einer der an der Aktion beteiligten NGOs - ist das Donauinselfest die perfekte Gelegenheit, viele Menschen mit einer wichtigen Botschaft zu erreichen: "Denn es ist dringend notwendig, an die Menschenrechte und deren Einhaltung zu erinnern. Toleranz, Offenheit und Respekt gegenüber dem Anderen sind eigentlich selbstverständlich, werden aber im Umgang mit Flüchtlingen oft vergessen." Und Mitinitiator Gemeinderat Peter Florianschütz betonte dazu abschließend: "Die Aktion ist ein Signal, gegen die permanente Kriminalisierung von Asylsuchenden und Flüchtlingen, gegen die negative Konnotierung aller ‚Fremden' aufzustehen."

Hinweis: Weitere Infos zur Aktion und allen beteiligten NGOs gibt es unter www.fuertoleranz.at
(Schluss) tr


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OTS291    2009-06-26/17:24