Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS138 5 II 0259 SPK0001 CI                               20.Apr 09

Bayr fordert mehr Fairtrade Produkte für die öffentliche Beschaffung

Utl.: Öffentliche Hand muss Rechte der ArbeitnehmerInnen und Umweltschutz berücksichtigen =

   Wien (SK) - Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, zeigt sich angesichts der heute präsentierten Jahresbilanz von Fairtrade erfreut über die weiteren Zuwächse im Bereich der fair produzierten Güter sowie die verstärkte öffentliche Aufmerksamkeit für diesen wichtigen Wirtschaftszweig. "Ein Gesamtumsatzwachstum von über 24 Prozent ist bemerkenswert und zeugt vom Qualitätsbewusstsein der ÖsterreicherInnen", so Bayr, "ein Trend, der auch für die öffentliche Hand beispielgebend sein sollte!" ****

   "Fairtrade steht für Produkte, die unter fairen Arbeitsbedingungen erzeugt werden und garantiert damit, dass diese Produkte nicht durch Ausbeutung der Arbeitskräfte oder etwa Kinderarbeit gefertigt wurden - ein Qualitätssiegel, auf das wir gerade in der öffentlichen Beschaffung nicht verzichten können", ist Bayr überzeugt.

   Bayr verweist auf die Gefahr, dass gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise einerseits beim Einkauf eher Billigprodukten Vorrang gegeben werden könnte - mit unsicherer Herkunft und der Gefahr, so Ausbeutung und Kinderarbeit zu fördern. Andererseits kann es aufgrund der globalen wirtschaftlichen Situation dazu kommen, dass die Rechte der ArbeitnehmerInnen und der Schutz der Umwelt zurückgeschraubt werden, um so Produktionskosten vermeintlich nieder zu halten. "Die öffentliche Beschaffung, sei sie auf Bundes-, auf Länder- oder Gemeindeebene muss dafür Sorge tragen, dass bei der Produktion der eingekauften Waren die Standards der ILO-Kernarbeitsnormen eingehalten und der grundlegende Schutz der Umwelt garantiert wurden", so Bayr, "das Fairtrade-Gütesiegel ist ein Garant dafür und sollte für die öffentliche Hand daher die erste Wahl sein!" (Schluss)
mw/mp


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OTS138    2009-04-20/12:07