Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS310 5 II 0207 SPK0025                                  10.Dez 09

Bayr: Frauen an den Pranger zu stellen hat nichts mit moderner Frauenpolitik zu tun =

   Wien (OTS/SK) - SPÖ-Nationalratsabgeordnete Petra Bayr betonte am Donnerstag im Nationalrat in Replik auf eine FPÖ-Wortmeldung, dass es einem modernen und aufgeschlossenen Frauenbild entspreche, Frauen in Notsituationen zu unterstützen, unter anderem auch mit der "Pille danach". "Und sie nicht an den Pranger zu stellen, wie die FPÖ das tut und Frauen zu unterstellen, sie würden prinzipiell leichtfertig mit ihrem Körper umgehen und die Pille danach wie ein Zuckerl jeden Samstag zu schlucken. Diese Unterstellung der FPÖ allen Frauen gegenüber ist verabscheuungswürdig und hat überhaupt nichts mit einer modernen Frauenpolitik oder einem aufgeklärten Frauenbild zu tun", so
Bayr. ****
 
   "Es ist den Menschen zumutbar, wenn 70 Prozent der Kosten für eine In Vitro Fertilisation von der öffentlichen Hand gezahlt werden, dass eine Meldung über Erfolg oder Misserfolg einer künstlichen Befruchtung gemacht wird, das wird kein Problem sein." Weiters wies Bayr im Zusammenhang mit der 40-Jahre-Grenze darauf hin, dass die Erfolgsrade einer IVF bei Frauen über 40 rapide schwindet und die Aportusrate steigt. "Somit ist eine Heraufsetzung des Höchstalters für eine staatlich unterstützte IVF einfach medizinisch nicht geboten", so Bayr abschließend.(Schluss) up


Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS310    2009-12-10/17:51