Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS078 5 II 0336 SPK0001 AI                               22.Sep 09

Bayr: Honduras - Chance auf Neubeginn nutzen

Utl.: Freie Wahlen sollen wie geplant im November stattfinden =

   Wien (OTS/SK) - Die Rückkehr des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya nach Honduras bietet nach Ansicht der entwicklungspolitischen Sprecherin der SPÖ, Petra Bayr, die Chance auf einen Neuanfang ohne Blutvergießen, Gewalt und Menschenrechtsverletzungen in dem kleinen mittelamerikanischen Land. "Nur durch ein besonnenes Vorgehen aller an der Krise Beteiligten, mit Dialog und dem Verzicht darauf, die jeweiligen AnhängerInnen weiter zu radikalisieren, wird es gelingen, ein noch größeres Blutvergießen zu vermeiden. Ziel der weiteren Entwicklung muss es sein, dass schon im beginnenden Wahlkampf für die Wahlen im November der Weg zurück zu demokratischen Strukturen gefunden wird, die verfassungsmäßigen Grundrechte wieder garantiert, Menschenrechte und Pressefreiheit geachtet und die Repressalien gegen die AnhängerInnen Zelayas gestoppt werden", ist Bayr überzeugt. Nur so kann mittelfristig ein Bürgerkrieg in Honduras verhindert werden. ****

   Um mit freien Wahlen wieder auf den Weg der Demokratie zurückzufinden, wird es nach Ansicht Bayrs notwendig sein, dass die internationale Gemeinschaft weiterhin die Entwicklungen in Honduras genau beobachtet und diesbezüglich auch Druck ausübt. "Die Forderung, dass alle schuldlosen MenschenrechtsverteidigerInnen, AktivistInnen der Protestbewegung gegen die Machtübernahme durch Roberto Micheletti und KritikerInnen der momentanen undemokratischen Situation wieder in Freiheit entlassen und rehabilitiert werden müssen, muss noch vor den Wahlen erfüllt werden", so die SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung.

   "Die Hoffnung auf ein freies Leben ohne Gewalt und in demokratisch legitimierten Strukturen hat bisher weite Teile der engagierten Zivilgesellschaft von Honduras aufrecht gehalten. Die Hoffnungen dieser Menschen dürfen nicht enttäuscht werden, ihre Bereitschaft, sich für die Zukunft ihres Landes zu engagieren, muss unterstützt werden", so Bayr. In diesem Zusammenhang bedankt sich die SPÖ-Abgeordnete auch bei den vielen aktiven NGOs und Solidaritätsgruppen in Österreich, die den ganzen Sommer über unermüdlich auf die Situation in Honduras hingewiesen, direkte Informationen über die Lage im Land von ihren PartnerInnen weitergegeben und mit ihrem Engagement in Österreich ein breites Bewusstsein für die undemokratischen Vorgänge in Honduras geschaffen
haben. (Schluss) gd/cv


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OTS078    2009-09-22/10:19