Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS269 5 II 0334 SPK0015                                  19.Nov 09

Internationaler Tag des Kindes - Klimaschutz für nächste Generation

Utl.: SP-Bayr fordert mehr Anstrengungen für den Stopp der Klimaerwärmung zum Wohle künftiger Generationen =

   Wien (OTS/SK) - "Ein Scheitern der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen wäre besonders für unsere Kinder und Kindeskinder eine echte Katastrophe", warnt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tags des Kindes am 20. November, "denn die Folgen unseres Handelns sind nicht nur jetzt schon spürbar - künftige Generationen werden um vieles mehr darunter zu leiden haben, das ist eine Tatsache, die wir zu verantworten haben!" ****

 Der bereits begonnene Prozess der Klimaerwärmung, verursacht durch die menschlichen Treibhausgasemissionen der letzten Jahrzehnte, werde in den kommenden Jahrzehnten stets stärker spürbare Folgen zeitigen und seinen Höhepunkt vermutlich in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts erreichen. "Man hat angesichts der Uneinigkeiten beim Abschluss eines Kyoto-Folgeabkommens den Eindruck, dass die Verantwortlichen nicht bereit sind, jetzt Maßnahmen zu ergreifen, damit unsere Erde auch noch am Ende dieses Jahrhunderts für Menschen bewohnbar ist", so Bayr, "aber die Zukunft unserer Kinder geht uns sehr wohl etwas an und es ist schlicht ein Skandal, wenn diese dann im wahrsten Sinn des Wortes der sprichwörtlichen Sintflut zum Opfer fallen sollen!"

 Bereits jetzt sind Kinder in Entwicklungsländern am stärksten und härtesten von den Naturkatastrophen der globalen Klimaerwärmung betroffen, wie die UNICEF berichtet, da das Krankheitsrisiko für Kinder durch starke UV-Strahlung und Infektionen wie Lungenentzündung, Durchfall und Malaria wächst. "Diese Probleme werden auch für unsere Kinder in Europa durchaus ein Thema werden, wenn wir jetzt nicht sofort und radikal unseren Beitrag zum Stopp der Klimaerwärmung beitragen", so Bayr abschließend, "denn auch wenn wir in Europa vor großen Fluten gesichert scheinen - viele Krankheiten, die bisher nur in südlicheren Regionen vorkamen, wie beispielsweise Malaria, werden auch bei uns leichter Verbreitung finden. Es gilt also, jetzt für unsere Kinder zu handeln und alles daran zu setzen, sich im Dezember auf einen rechtsverbindlichen Vertrag zur Reduktion der Treibhausgasemissionen zu einigen!" (Schluss) up/mp


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OTS269    2009-11-19/14:36