Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS197 5 II 0282 SPK0003                                  09.Dez 09

Bayr: Tag der Menschenrechte - Lebensgrundlage in Entwicklungsländern sichern

Utl.: Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel nicht in Entwicklungsgelder hineinrechnen =

   Wien (OTS/SK) - "Der Internationale Tag der Menschenrechte gibt heuer Anlass, an die unzähligen Klimaflüchtlinge aus den jetzt schon so stark von der Klimaerwärmung betroffenen Entwicklungsländern zu erinnern", so Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung. Bayr unterstreicht weiters: "Die Klimaflüchtlinge verlieren die Lebensgrundlage in ihren Heimatländern und müssen als Flüchtlinge um die Wahrung ihrer Menschenrechte bangen." Der Klimawandel wird laut einer Studie der Flüchtlingsorganisation "International Organization for Migration" (IOM) in den kommenden vier Jahrzehnten bis zu einer Milliarde Menschen aus ihrer Heimat vertreiben. Allein im vergangenen Jahr hätten 20 Millionen Menschen vor Naturkatastrophen fliehen müssen, die durch den Klimawandel verschärft würden, berichtete jüngst die IOM. ****

   Die Notwendigkeit effizienter Maßnahmen, um die durch Treibhausgasemissionen verursachte Klimaerwärmung einzudämmen, sei ebenso offensichtlich wie jene der Anpassungsmaßnahmen für die Entwicklungsländer. "Es liegt in unser aller Interesse, den Menschen in den Entwicklungsländern zu ermöglichen, die Folgen von Dürrekatastrophen und Überschwemmungen so gering wie möglich zu halten", ist Bayr überzeugt. "Das Recht auf Freiheit und Würde kann nur verwirklicht werden, wenn die lebensnotwendige Basis dafür gesichert ist!", so Bayr am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst.

   In diesem Sinne fordert Bayr von der internationalen Staatengemeinschaft mit Nachdruck, die versprochenen Zahlungen für Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel rasch zu realisieren. "Diese Hilfsmittel dürfen selbstverständlich nicht in die seit langem zugesagten Entwicklungshilfegelder eingerechnet werden", betont Bayr abschließend, "die Probleme aufgrund der von uns reicheren Nationen verursachten Klimaerwärmung sind schließlich zu den bisherigen Problemen hinzu gekommen und können nicht anstatt der Bekämpfung von Armut und Hunger gelöst werden!" (Schluss) mb/cv


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   Tel.: 01/53427-275
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OTS197    2009-12-09/13:54