Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS227 5 II 0234 SPK0006 AI                               18.Jun 09

Weltflüchtlingstag - Umweltflüchtlinge werden mehr

Utl.: SP-Bayr warnt vor nachlässiger Klimaschutzpolitik =

   Wien (SK) - "Das Phänomen, dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen, wird leider so bald nicht verschwinden", so Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, "denn zu den bisherigen Hauptgründen der politischen Verfolgung und der wirtschaftlich katastrophalen Lage ist in den letzten Jahren noch der Grund einer lebensfeindlichen Umwelt dazu gekommen!" ****

   Menschen, die aufgrund von Umweltkatastrophen wie etwa Hochwasser oder Wirbelstürme fliehen mussten, gab es zwar schon immer, wie Bayr ausführt, aber erstens waren es weniger Umweltkatastrophen und zweitens die Schäden öfter reversibel. "Die zunehmende Wüstenbildung in manchen Regionen dieser Erde aufgrund des Klimawandels zum Beispiel wird es den Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, nicht wieder ermöglichen, eines Tages zurückzukehren", führt Bayr weiter aus, "und die Zahl derer, die ihr tragisches Schicksal teilen, ist im Steigen begriffen!" So ging man 2005 noch von geschätzten 50 Millionen Umweltflüchtlingen bis 2010 aus - die heutigen Prognosen der UNO: mindestens 200 Millionen Klima- und Umweltflüchtlinge bis 2050.

   "Das Gebot der Stunde lautet nach wie vor: Eine rasche Einigung über ein Kyoto-Abkommen muss her", wie Bayr abschließend fordert, "und kein Feilschen um die Erlaubnis, unsere Welt weiter zerstören zu dürfen - die Problematik der Umweltflüchtlinge führt deutlich vor Augen, dass wir die Folgeerscheinungen eines zerstörten Klimas noch lange nicht abschätzen werden können!" (Schluss) mo/mp


Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
   Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


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OTS227    2009-06-18/13:49