Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS152 5 II 0308 SPK0003               24.Sep 10

Bayr zu Weltverhütungstag und Internationalem Mädchentag: Selbstbestimmung jetzt!

Utl.: Österreich soll UN-Kampagne für Frauen und Kinder unterstützen =

Wien (OTS/SK) - Anlässlich des Weltverhütungstags am 26. September und des Internationalen Mädchentags am 27. September zeigt sich Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, erfreut über die von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon am Ende des Millenniumsgipfels präsentierte Kampagne für Frauen und Kinder. "Diese Initiative, die in den nächsten fünf Jahren 30 Milliarden Euro zur Rettung der Leben von 16 Millionen Frauen und Kindern einsetzen wird, ist angesichts der bislang verfehlten Ziele zur Herabsetzung der Müttersterblichkeit ein wichtiger Schritt", so Bayr, "und ein notwendiger Teil dieser Kampagne wird der verstärkten Verwendung von Verhütungsmitteln, insbesondere Kondomen, gewidmet sein, welche auch zur Eindämmung der HIV-Infektionen grundlegend notwendig sind". ****

Bayr zeigt sich erschüttert, dass nach wie vor in vielen Teilen der Welt Mädchen und Frauen  ungeschütztem Sexualverkehr und ungewollten Schwangerschaften nahezu machtlos ausgesetzt sind, welche in weiterer Folge harte Konsequenzen für ihre Gesundheit haben. "Das bedeutet, dass zur Verbesserung der Müttergesundheit neben der Etablierung einer flächendeckenden medizinischen Versorgung unbedingt auch die Stärkung von Frauenrechten notwendig ist", betont die SPÖ-Entwicklungssprecherin, "damit sie selbst bestimmen können, wann und wie oft sie schwanger werden wollen. Die verheerende Müttersterblichkeit hängt auch mit dem Faktum zusammen, dass gerade in Entwicklungsländern Frauen schon als junge Mädchen schwanger werden, was Schwangerschafts- und Geburtskomplikationen begünstigt, hingegen Bildung und damit Chancen auf ein  selbstbestimmtes Leben behindert."

In dem Zusammenhang fordert Bayr, dass sich die österreichische Entwicklungspolitik mit besonderem Engagement an der UN-Kampagne für Frauen und Kinder beteiligt, um einen angemessenen Beitrag an der Erreichung der Millenniumsziele zu leisten. "Die Aufstockung der österreichischen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit wird angesichts der noch zu bewältigenden Aufgaben im Rahmen der Millenniumsziele immer dringlicher", so Bayr abschließend, "die zugesagten Gelder müssen von Österreich endlich aufgebracht werden." (Schluss) sm/zo

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OTS152    2010-09-24/11:28