Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS173 5 II 0321 SPK0002, 03. Mai 10

Bayr: Mit Mutternacht öffentliches Bewusstsein für Müttergesundheit stärken

Utl.: Erste Mutternacht Österreichs am 8. Mai - Internationalen Kampf für mehr Müttergesundheit weiterführen =

   Wien (OTS/SK) - "Wir wollen den Muttertag zum Anlass nehmen, um die Mutternacht auch in Österreich einzuführen. Wir wollen in der Nacht vor dem Muttertag jener Frauen gedenken, die tagtäglich wegen Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt sterben", so die SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung Petra Bayr heute, Montag, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Peter Muchitsch von der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung. Bayr drängte auch darauf, verstärkt an der Erreichung der UN-Millenniumsziele zu arbeiten. Diese beinhalten unter anderem die Reduktion der Müttersterblichkeit um 75 Prozent sowie die Gewährleistung reproduktiver Gesundheitsvorsorge für alle. ****

Als besonders geeignet für die Erreichung dieser Ziele erachtet Bayr den Zugang zu Familienplanung: "Die Müttersterblichkeit kann so um 25Prozent, die Kindersterblichkeit um 20 Prozent verringert Werden", so Bayr. Für sie ist rasches Handeln angebracht: "Tagtäglich sterben 1.500 Frauen wegen Komplikationen bei Schwangerschaft und Geburt, 99 Prozent davon in Entwicklungsländern". Diese tragischen Zahlen fänden in der europäischen Öffentlichkeit jedoch kaum Aufmerksamkeit, kritisiert Bayr. Die SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung unterstrich auch Österreichs wichtige Rolle im Kampf für mehr Müttergesundheit durch eine verlässliche und ausreichende Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit, die momentan nicht gewährleistet ist.

Zwtl.: Muchitsch: Grundsatzerlass zu Sexualerziehung überarbeiten

Peter Muchitsch von der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung appellierte an die "politischen Verantwortungsträger, den Grundsatzerlass zu Sexualerziehung zu überarbeiten". Dieser sei 40 Jahre alt und nie an die veränderten gesellschaftlichen Umstände angepasst worden. Muchitsch wandte sich auch an die österreichischen Medien: Sie sollen als verantwortungsvolle Informationsträger fungieren und Sexualität nicht ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Auflagensteigerung behandeln.

Für das Jahr 2011 kündigte Petra Bayr an, die Mutternacht gemeinsam mit mehreren Organisationen in noch größerem Rahmen zu organisieren. Ideen und Gedanken dazu können auf der Webseite www.petrabayr.at eingetragen werden. (Schluss) sa

SERVICE: Unter www.spoe.at stellt die SPÖ die Presseunterlage zur Mutternacht 2010 zur Verfügung.
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