Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS115 5 II 0184 SPK0001 CI                28.Sep 10

Bayr: Rasche Einigung auf nationales Selbstbestimmungsrecht über GVO-Anbau nötig

Utl.: Agrarförderungen an Qualitätsmerkmal "gentechnikfrei" knüpfen =

Wien (OTS/SK) - Als "wichtiges Zeichen gegen den Einsatz von gentechnisch veränderten Rohstoffen in österreichischen Lebensmitteln", bezeichnete SPÖ-Umweltsprecherin Petra Bayr heute, Dienstag, die von Gesundheitsminister Alois Stöger unterzeichneten Verordnungen gegen den Import zweier gentechnisch veränderter Raps- und einer Mais-Sorte. Dass es mit einzelnen, rechtlich aufwändigen Import- und Anbauverboten nicht getan sei, ist für Bayr klar. "Es braucht ein nationales Selbstbestimmungsrecht über den Anbau gentechnisch veränderter Organismen (GVO) und zwar rasch", nimmt die SPÖ-Umweltsprecherin die EU-Agrarminister in die Pflicht. ****

Auch das von Stöger initiierte, staatlich anerkannte Gütezeichen "gentechnikfrei" sei dringend notwendig, um den "österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten zu ermöglichen, sich frei gegen Gentechnik in ihren Lebensmitteln zu entscheiden". Diesbezüglich bekräftigte Bayr auch die SPÖ-Forderung nach Verknüpfung von Agrarförderungen mit dem Qualitätsmerkmal "gentechnikfrei". "Dass die Österreicherinnen und Österreicher keine gentechnisch veränderten Lebensmittel wollen, ist evident. Daher halte ich es für richtig, ihrem Wunsch durch Förderanreize Gewicht zu verleihen. Schließlich werden diese Förderungen durch Steuergelder finanziert", so Bayr. (Schluss) sa

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OTS115    2010-09-28/11:10