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9/11 - Bayr: Mit internationaler Solidarität für Menschenrechte und Demokratie einstehen

Utl.: SPÖ-Sprecherin für Globale Entwicklung erinnert an Militärputsch in Chile

Anlässlich des bevorstehenden zehnten Jahrestages der Terroranschläge in New York vom 11. September 2001 erinnert Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für Globale Entwicklung, an ein zweites tragisches historisches Ereignis, das zu diesem Datum stattfand: Am 11. September 1973 putschte in Chile das Militär gegen die gewählte Regierung Salvador Allendes. Nach der gewaltsamen Machtergreifung des Militärs unter General und Diktator Augusto Pinochet begann ein brutales Unterdrückungsregime, bei dem zehntausende Menschen verhaftet, gefoltert und ermordet wurden. "Menschenrechte wurden massiv verletzt, die Demokratie praktisch abgeschafft - alles vor den Augen der Weltöffentlichkeit", erinnerte Bayr am Freitag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der blutige Umsturz in Chile erfolgte zu einem Zeitpunkt, der vielen heute erwachsenen Menschen noch in Erinnerung ist. Die damaligen Entwicklungen "sollten heute ein Mahnmal dafür sein, dass es immer und überall wichtig ist, aufzustehen und internationale Solidarität zu zeigen, wo Menschenrechte und Demokratie eingeschränkt werden." Denn auch nach dem schrecklichen Terroranschlag in New York kam es - freilich in ganz anderem Rahmen - zur Einschränkung von Bürger- und Freiheitsrechten. "Menschen- und Bürgerrechte sind unteilbar und müssen unter allen Bedingungen Geltung haben", so Bayr. (Schluss) sa/ah

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