Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr gratuliert Friedensnobelpreisträgerinnen Ellen Johnson-Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman

Utl.: Preisverleihung "starkes Signal" - Auszeichnung stellvertretend für viele Frauenrechtlerinnen

Die SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung Petra Bayr gratuliert den drei Friedennobelpreisträgerinnen des Jahres 2011. "Dass drei Frauenrechtlerinnen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet werden, ist ein starkes Signal für die Frauenrechte", sagte Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Das Nobelkomitee entschied sich heuer für die liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, die Liberianerin Leymah Gbowee sowie die Jemenitin Tawakkul Karman. Sie erhielten die Auszeichnung zu gleichen Teilen für ihren Einsatz für die Stärkung der Rolle der Frauen und den gewaltlosen Kampf für die Sicherheit von Frauen. ****

Favoriten für die Preisverleihung waren ursprünglich die Protagonistinnen des "Arabischen Frühlings". Der Arabische Frühling kam aber erst nach dem Ende der Nominierungsfrist für den diesjährigen Friedensnobelpreis in Gang. Bayr betont, dass "Johnson-Sirelaf, Gbowee und Karman stellvertretend für viele Frauenrechtlerinnen ausgezeichnet wurden".

Die SPÖ-Sprecherin für Globale Entwicklung stellt sich vollinhaltlich hinter die Begründung des Komitees für seine Entscheidung: "Wir können keine Demokratie und keinen dauerhaften Frieden erlangen, solange Frauen nicht die gleichen Möglichkeiten wie Männer bekommen, die Entwicklungen in allen Gesellschaftsbereichen zu beeinflussen." Der Kampf für Frauenrechte und gegen die Unterdrückung von Frauen könne gar nicht genug in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden, bekräftigt Bayr.

Ellen Johnson-Sirleaf ist seit 2006 die erste gewählte Präsidentin eines afrikanischen Staates und hat sich seit ihrem Amtsantritt für die Förderung des Friedens in Liberia sowie um die Stärkung der Position der Frauen bemüht. Leymah Gbowee hat in Liberia Frauen gegen den Bürgerkrieg mobilisiert. Tawakkul Karman hat unter schwierigsten Umständen eine führende Rolle im Kampf für Frauenrechte, Demokratie und Frieden im Jemen gespielt. (Schluss) bj/sc

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