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EZA - Bayr fordert mehr Mittel für Entwicklungszusammenarbeit

Utl.: Private Hilfsorganisationen liegen bereits gleichauf mit staatlichen Mitteln für bilaterale Hilfe - Budget 2012: Weichen stellen, um 0,7 Prozent-Ziel zu erreichen

Bei der Entwicklungszusammenarbeit (EZA) liegen private Initiativen bereits gleichauf mit den staatlichen Mitteln für bilaterale Hilfe. Für Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für Globale Entwicklung, Anlass, erneut für eine spürbare Erhöhung der EZA-Mittel zu plädieren. "Private Initiativen sind begrüßens- und wünschenswert, sie dürfen aber nicht zum Ersatz für das Engagement der Republik werden", sagte Bayr am Freitag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Sie fordert, bereits im Budget 2012 die Weichen zu stellen, um das Ziel - 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungszusammenarbeit - zu erreichen. ****

Die aktuellen humanitären Katastrophen - Stichwort Horn von Afrika - führen vor Augen, wie wichtig die Entwicklungszusammenarbeit ist. Österreich müsse hier seine Verpflichtung verstärkt wahrnehmen. "Die UNO-Vorgabe, 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungszusammenarbeit aufzuwenden, muss erreicht werden", sagte Bayr. Österreich ist als EU-Mitglied dazu verpflichtet, diese Vorgabe bis 2015 zu erfüllen. Bayr fordert, dementsprechende Schritte bereits im Budget 2012 zu setzen und dabei gleichzeitig einen Pfad festzulegen, in welchen Etappen und bis wann Österreich wirklich seinen Verpflichtungen wird nachkommen können.

Mit einem Umsatz von 98,4 Millionen Euro liegen private Initiativen gleichauf mit den staatlichen Mitteln für bilaterale Hilfe. Von privater Seite wurden 2010 über 4.000 Projekte in 118 Ländern abgewickelt - Tendenz steigend. Aus der Staatskasse fließt etwa ebensoviel Geld in weniger Länder - Tendenz sinkend. (Schluss) sa/mb

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