Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Grundimmunisierung rettet jedes Jahr hunderttausende Kinderleben

Utl.: Verantwortung Österreichs auf politischer, moralischer und finanzieller Ebene

Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Umwelt und Globale Entwicklung, erklärt anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April 2011: "Licht und Schatten kennzeichnen die weltweite Situation der Impfung von Kindern. So ist es der Impfstoffinitiative GAVI-Alliance (Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung) seit dem Jahr 2000 gelungen, 288 Millionen Kinder zu impfen und damit rund 5,4 Millionen vorzeitige Todesfälle bei Kindern unter fünf Jahren zu verhindern. Aber noch immer bekommen etwa 24 Millionen Kinder keine Grundimmunisierung durch Impfungen." Bayr macht sich für einen Beitrag Österreichs zur Finanzierung der GAVI-Alliance stark. ****

Die GAVI-Alliance ist eine internationale Partnerschaft von Regierungen, Organisationen, Privatspendern, Nichtregierungsorganisationen und Industrie zur Verbesserung der Impfrate, insbesondere bei Kindern.  Im Juni soll in London die nächste Auffüllungskonferenz für die GAVI-Alliance stattfinden. Petra Bayr fordert auch von österreichischer Seite einen substanziellen Beitrag zu leisten. "Gerade Impfungen gegen häufige, vermeidbare Krankheiten zeigen, mit wie wenig Mitteleinsatz ungleich große Erfolge erreicht, wie einfach Menschenleben gerettet werden können. Aber natürlich brauchen auch kleine finanzielle Anforderungen ihre vorausplanbare Abdeckung", spielt Bayr auf die heutigen Aussagen des EU-Entwicklungskommissars Andris Pibalgs zur Steigerung der Entwicklungsfinanzierung an.

Österreich ist mittlerweile in der Entwicklungsfinanzierung eines der Schlusslichter in der Gebergemeinschaft der OECD. "Für eines der reichsten Länder der Erde ist dies mehr als blamabel. Doch haben wir es in der Hand, nicht nur unsere Performance in Sachen Entwicklungsfinanzierung zu verbessern, sondern damit real an der fairen Entwicklung unserer Erde beizutragen", so Bayr. Sie ruft dazu auf, das momentan in Verhandlung befindliche Bundesfinanzrahmengesetz dazu zu nutzen, eine Trendwende vor allem in der bilateralen Entwicklungspolitik einzuleiten und die Kürzungen des EZA-Budgets rückgängig zu machen. (Schluss) sa/ele

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