Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Hiroshima-Tag: Gedenken muss weitergehen

Morgen vor genau 66 Jahren, am 6. August 1945, fand der verheerende Atombombenabwurf auf Hiroshima statt. 70.000 Häuser wurden zerstört, ebenso viele Menschen fanden sofort den Tod. Nur drei Tage später war Nagasaki an der Reihe. Petra Bayr, SPÖ-Entwicklungssprecherin: "Das Gedenken an Hiroshima erfährt heuer durch den Reaktorunfall in Fukushima eine besonders tragische Note. Die Paarung menschlicher Zerstörungswut mit technischer Entwicklung hat nicht nur das vergangene Jahrhundert mit Schrecken erfüllt - engagieren wir uns daher solidarisch für ein Jahrhundert des Friedens und der Abkehr von der Kernenergie." ****

Die Nationalratsabgeordnete verweist zudem auf die immer wieder stattfindenden Atomwaffentests im Zuge derer "neue" Atommächte entstehen. Die Rüstungsspirale dreht sich weiter - trotz der weltweiten Friedensbewegung, die damals in Japan ihren Anfang nahm. Deswegen dürfen wir keinem Staat erlauben, anderen auch nur mit dem bloßen Besitz von Atomwaffen zu drohen", ist Bayr überzeugt. "Wir dürfen Hiroshima niemals vergessen und müssen entsprechend verantwortungsvoll handeln", fordert Bayr. (Schluss) up/bj

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