Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Libyen - Bayr: "Ohne Frauen ist kein Staat zu machen"

Utl.: Frauen müssen in kommender Übergangsregierung gleichberechtigt Vertreten sein - UN-Resolution 1325 umsetzen

SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, Petra Bayr, drängt darauf, dass bei der Einrichtung einer Übergangsregierung in Libyen verstärkt auf die Rechte und die Mitsprache von Frauen geachtet wird. "In Sachen Frauenrechte und Mitbestimmung muss es einen deutlichen Qualitätsunterschied zur Zeit vor dem arabischen Frühling geben", fordert Bayr im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Frauen müssten in der kommenden Übergangsregierung gleichberechtigt vertreten und in den Wiederaufbauprozess eingebunden sein, fordert Bayr. ****

Als Richtlinie nennt Bayr die UN-Resolution 1325 des UN-Sicherheitsrates, die u.a. die gleichberechtigte Einbeziehung von Frauen in Friedensverhandlungen, Konfliktschlichtung und Wiederaufbau vorsieht. "Libyen ist ein Paradebeispiel dafür, dass dieses wichtige Dokument nun mit Leben erfüllt wird", sagte Bayr. Beim Wiederaufbau Libyens und der Errichtung eines neuen, demokratischen Staates könne nicht auf den entscheidenden Beitrag von Frauen verzichtet werden. "Kein Staat der Welt kann es sich leisten, auf das Potenzial der weiblichen Hälfte der Bevölkerung zu verzichten", ist Bayr überzeugt. (Schluss) sa/ah

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