Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Mutternacht - 2011 zum ersten Mal auch in Österreich

Utl.: 150 Aktivistinnen und Aktivisten mahnen Maßnahmen gegen Müttersterblichkeit ein

Zahlreiche Schaulustige fanden sich Freitag vormittags auf der Rahlstiege unterhalb der Mariahilfer Straße ein, als um Punkt 10 Uhr plötzlich eine Pfeife ertönte, und alle 150 anwesenden "Mütter" wie tot auf die mitgebrachten "blutigen" Leintücher fielen. Es handelte sich dabei um die erste und bislang einzige "Mutternachts-Performance" in Österreich, mitgetragen von Vertreterinnen und Vertretern von insgesamt 20 Organisationen. Die Frauen und Männer hatten sich Luftballons unter ihre Kleidung gesteckt, um so eine Schwangerschaft zu "simulieren". Ziel war es, auf das sinnlose Sterben von 350.000 Müttern pro Jahr hinzuweisen. 99 Prozent der Opfer leben in den so genannten Entwicklungsländern. ****

"Wir machen diese Aktion, weil wir Österreich als Mitglied der Vereinten Nationen an seine Verpflichtung erinnern wollen sich für die Umsetzung der Millennium Development Goals (MDG), und insbesondere der Reduzierung der Müttersterblichkeit einzutreten", beendete Petra Bayr, Entwicklungssprecherin der SPÖ und eine der Initiatorinnen der Veranstaltung, die Aktion.

Partner 2011 waren: ASBÖ, ai, "Brot für Hungernde", CARE, Austrian Doctors for Disabled, FEM Süd, Frauensolidarität, GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit), Die Grünen, Hilfswerk Österreich, Katholische Frauenbewegung, Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF), Österreichische Stiftung für Weltbevölkerung und Internationale Zusammenarbeit (SWI), Peer Up! - Jugend bildet Zukunft!, SPÖ Frauenorganisation, SPÖ Parlamentsklub, Südwind Wien, Österreichische Nationalkomitee für UN WOMEN, Wiener Programm für Frauengesundheit und World Vision Österreich.

Unterstützt wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der einzelnen Organisationen von Schülern der Rahlgasse und der Kenyongasse, die sich der Aktion angeschlossen hatten. Schließlich ist ein Hauptproblem bei der hohen Müttersterblichkeit in den Ländern des Südens, dass die Mütter oft noch Teenager sind. Als Zeichen der Hoffnung für das baldige Ende eines sinnlosen tausendfachen Tod von Frauen weltweit ließen dann alle ihre Luftballons steigen.

SERVICE: Fotos zur Aktion in Kürze unter www.muutternacht.at (Schluss) sa/mp

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