Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

OTS111 5 II 0270 SPK0001 AI            26.Jän 11

Bayr zu neuen Kämpfen in Darfur: UNO-Friedensmission nicht in ihrer Arbeit behindern

Utl.: Menschen im Sudan brauchen Frieden statt weiterer Gewalt-Ausbrüche =

Wien (OTS/SK) - Auf die jüngsten Meldungen aus der Konfliktregion Darfur im Westen des Sudan reagiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, besorgt und warnt vor neuerlichen gewalttätigen Auseinandersetzungen. "Die Menschen im Sudan leiden seit Jahren unter den andauernden Kämpfen zwischen den Regierungstruppen, arabischen Reitermilizen und der Befreiungsarmee der Rebellen", so Bayr, am Mittwoch im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. "Neuerliche Kämpfe noch während der Auszählung des Anfang Jänner abgehaltenen Referendums zur Abspaltung des Süden des Landes sind für eine friedliche Aufteilung des Landes kontraproduktiv und zu verurteilen", so Bayr. ****

Die UNO berichtet, dass die in Darfur eingesetzte Friedensmission daran gehindert werde, sich einen Überblick in der Krisenregion zu verschaffen und sich um den Schutz der Menschen in den dort eingerichteten Flüchtlingslagern zu kümmern. "Die Konfliktparteien dürfen den Einsatz der Friedensmission UNAMID nicht behindern und müssen einsehen, dass kein Weg an einer friedlichen Lösung ihrer Differenzen vorbeiführen kann, um den Menschen im Sudan eine Zukunft zu ermöglichen", ist Bayr überzeugt.

"Alle Beteiligten werden ihre Kräfte dazu brauchen, die zahlreichen mit der zu erwartenden Teilung des Landes einhergehenden Probleme zu lösen. Jetzt sollten alle Beteiligten Ruhe bewahren und das endgültige und offizielle Ergebnis des Referendums abwarten. Es gilt dann den genauen Grenzverlauf festzulegen, aber auch die Reichtümer in Form von Bodenschätzen wie die immensen Schulden des Landes gerecht aufzuteilen - das sind allesamt schwierige Aufgaben, deren Lösung nicht durch weitere gewalttätigen Auseinandersetzungen erschwert werden darf", so Bayr. (Schluss) sa/mp

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OTS111    2011-01-26/11:04