Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Geberkonferenz - Bayr zu Katastrophenhilfe: Weitere Mittel müssen folgen

Utl.: Enge Verzahnung von Katastrophenhilfe und EZA nötig

Für Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für Globale Entwicklung, stellen die von der Afrikanischen Union zugesagten Mittel zur Bekämpfung der Hungersnot in Ostafrika "einen ersten wichtigen Schritt" dar. "Weitere müssen folgen und es muss genau überprüft werden, ob die Zusagen halten", sagte Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Weiters fordert sie eine enge Verzahnung der Katastrophenhilfe mit künftiger Entwicklungszusammenarbeit. ****

Als oberstes Ziel nennt Bayr, den betroffenen Staaten Ernährungssouveränität zu ermöglichen. "Es braucht Infrastruktur und Know-how für eine Landwirtschaft, die weniger anfällig für extreme Wetterereignisse ist", so Bayr. Es müsste, so Bayr, alles daran gesetzt werden, um auf die Folgen des Klimawandels zu reagieren und Dürren künftig vorzubeugen.

Mit Äthiopien und Uganda sind auch zwei Schwerpunktländer der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit von der Katastrophe betroffen. "Es macht selbstverständlich auch dort Sinn, die Programme noch stärker an die neuen Erfordernisse der Klimaerwärmung anzupassen", sagte Bayr. Österreich ist in den beiden Ländern vor allem in den Bereichen Landwirtschaft und Wasserversorgung aktiv. (Schluss) sa/pep

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