Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Umweltschutz muss in Frieden- wie in Kriegszeiten eingehalten werden

Utl.: Internationaler Tag für die Prävention der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten

Anlässlich des internationalen Tages zur Prävention der Ausbeutung der Umwelt in Kriegen und bewaffneten Konflikten betont Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung: "Der Abbau von Ressourcen muss in Frieden- wie in Kriegszeiten nach internationalen Standards vorgenommen werden." Besonders wichtig sei das Einhalten von umweltrechtlichen und sozialen internationalen Standards, die auch die Rechte von Indigenen garantieren. Natürlich ist dies während Konfliktzeiten "doppelt schwer", aber umso wichtiger, damit sowohl der unkontrollierte Abbau von Ressourcen als auch menschenrechtliche Verletzungen verhindert werden können. "Besonders verletzlich sind häufig indigene Völker, die in rohstoffreichen Gebieten wie dem Amazonas leben", so Bayr heute, Montag, gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Indigene würden oft ohne rechtliche Grundlage aus deren Lebensraum vertrieben und nicht entschädigt, um etwa Gold oder andere natürliche Ressourcen abzubauen. "Der Schutz der Indigenen ist Muss", betont Bayr. ****

In den so genannten Entwicklungs- und Schwellenländern werden immer wieder gewaltsame Konflikte um Rohstoffe ausgetragen, laut Angaben der Vereinten Nationen zumindest 18 seit 1990. Im Rahmen der AWEPA, des parlamentarische Dialogs zwischen europäischen und afrikanischen Abgeordneten, wurde Ende September eine Resolution verabschiedet, welche auf die Bedeutung der natürlichen Ressourcen in Afrika für das Erreichen der MDGs (Millennium-Entwicklungsziele der Vereinten Nationen; englisch: Millennium Development Goals, Anm.) eingeht. "Damit der Abbau von natürlichen Ressourcen einen positiven Beitrag zu Entwicklung leistet, sind Transparenz und das Einhalten von sozialen und Umweltrechtlichen Standards unerlässlich", streicht Bayr die Essenz der Resolution hervor. "Von Seite der EU wäre es ein wichtiger Schritt, nur Handelsabkommen mit jenen Staaten zu unterzeichnen, die internationale Sozial- und Umweltstandards einhalten", fordert Bayr. (Schluss) mo

Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,
   Tel.: 01/53427-275
   http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493


Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/199/aom

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***