Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Tag gegen Gewalt an Frauen: Unheiliger Allianz des Vatikans mit Fundamentalisten keine Chance geben

Utl.: Frauenrechte ohne Wenn und Aber akzeptieren

Seit den 80er Jahren wird am 25. November gegen Gewalt an Frauen mobil gemacht. Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, stellt anlässlich des Internationalen Tages zur Beendigung von Gewalt gegen Frauen noch großen Handlungsbedarf fest: "Nach Schätzungen der Vereinten Nationen erleben etwa 70 Prozent aller Frauen Gewalt. Das ist inakzeptabel. Wir müssen auf möglichst vielen Ebenen, von der internationalen Politik bis zu Umsetzung in den Familien, dafür sorgen, dass Gewalt gegen Frauen nicht weiter toleriert wird." ****

Die Commission on the Status of Women (CSW) von den Vereinten Nationen widmet sich bei ihrer nächsten Sitzung Anfang März der Beendigung von Gewalt gegen Frauen. Bei der vergangen Sitzung kam es wegen Widerstandes fundamentaler Kräfte zu keinem gemeinsamen Abschlusstext. "Im Kreuzfeuer der unheiligen Allianz des Vatikans mit anderen christlichen und islamischen Fundamentalisten standen vor allem die reproduktiven Rechte wie Familienplanung und selbstbestimmte Sexualität aber auch grundlegende Frauenrechte, die in der internationalen Gemeinschaft vor 20 Jahren beschlossen wurden," erläutert Bayr die rückschrittliche Haltung von Staaten wie dem Vatikan oder Saudi-Arabien.

"Wenn es bei der nächsten CSW um das Ende von Gewalt gegen Frauen geht, geht es um Frauenrechte, die ohne Wenn und Aber respektiert werden müssen," stellt Bayr klar und fordert auf, den konservativen Kräften nicht das Terrain zu überlassen: "Bei den großen Konferenzen von Beijing und in Kairo wurden vor etwa 20 Jahren Meilensteine für die internationale Frauenpolitik gesetzt, hinter die wir uns von den Ewiggestrigen nicht drängen lassen dürfen." Ein wichtiger Gradmesser im erhofften Abschlussdokument der CSW werden die reproduktiven Rechte sein. Werden sie nicht anerkannt, bedeutet das einen wesentlichen Rückschritt, der laut Bayr "möglichst zu vermeiden ist". (Schluss) bj

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