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Bayr: "Unerträgliche Hetzkampagne des ÖVP-Bauernbunds gegen Umwelt- und Tierschutz-NGOs muss sofort beendet werden

 

Utl.: Zivilgesellschaftliches Engagement der NGOs ist unverzichtbar - Bayr begrüßt Initiative von Kanzler Faymann zur Vertiefung der Kooperation zwischen Regierung und NGOs

Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, hat heute, Donnerstag, scharfe Kritik an Aussagen von Bauernbund-Präsident Auer auf der Homepage des Bauernbunds geübt. "Auer diffamiert in völlig unverantwortlicher Weise die wichtige Arbeit von Umwelt- und Tierschutzorganisationen und versteigt sich schließlich sogar zu der Forderung 'Mit dem Diktat durch die NGO's muss Schluss sein!'. Dass Auer auch noch von 'radikalen Tier- und Umweltschutzvorstellungen von Rot & Grün' schwadroniert, ist ein weiterer Beweis dafür, dass es dem Bauernbund-Präsident nur um beinhartes Lobbying für die Agrarindustrie geht und keinesfalls um die Sache". Für Bayr ist daher klar: "Die unerträgliche Hetzkampagne des ÖVP-Bauernbunds gegen Umwelt- und Tierschutz-NGOs muss sofort ein Ende haben. Die Vertreterinnen und Vertreter der NGOs, die sich im Sinne der Gemeinnützigkeit engagieren, haben sich diese Hetze nicht verdient", betonte Bayr gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Bayr unterstrich weiters, dass das zivilgesellschaftliche Engagement der NGOs, aber auch ihre inhaltliche Kompetenz, unentbehrlich seien. "Umso wichtiger ist daher die von Bundeskanzler Werner Faymann gestartete Initiative zur Vertiefung der Kooperation zwischen Regierung und NGOs", sagte Bayr.

Die SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung betonte weiters: "Auch wenn es dem Bauernbund nicht passt: Sich einbringen und mitreden ist ein Menschenrecht. Wenn Menschen für Tier- und Umweltschutz eintreten, ist das nichts Verwerfliches, sondern Zeichen einer starken und lebendigen Zivilgesellschaft." Es sei notwendig, den Dialog über wichtige Zukunftsthemen wie zum Beispiel Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung möglichst breit zu führen und alle Interessen auf den Tisch zu bringen. "Die Stimme der NGOs ist daher unverzichtbar, völlig verzichtbar ist hingegen die plumpe Propaganda des Bauernbunds", betonte Bayr. (Schluss) mb/ah

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