Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr appelliert: keine faulen Ostereier verschenken

Utl.: 500.000 Kinder müssen auf Kakaoplantagen unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten

"Genuss ohne schlechtes Gewissen ist nur bei FAIRTRADE Schokolade möglich" ist Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, überzeugt. Kurz vor Ostern sind die Regale der Supermärkte wieder voller Schokohasen und -eier, aber "erst 5 Prozent aller Schokowaren sind fair gehandelt", stellt die Nationalratsabgeordnete fest. Der Trend sei aber positiv, denn laut jüngster Veröffentlichungen von FAITRADE stieg der Umsatz 2013 im fairen Handel um 21 Prozent. "Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr Menschen gegen ausbeuterische Arbeitsbedingungen in der Produktion von Lebensmitteln aussprechen und zertifizierte Produkte kaufen." ****

"In der Kakaoproduktion müssen weltweit etwa 500.000 Kinder unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten", kritisiert Bayr. Vor allem auf den westafrikanischen Kakaoplantagen leben verschleppte und verkaufte Kinder, die die Arbeit von Erwachsenen verrichten müssen. "Viele Unternehmen haben das Harkin-Engels-Protokoll unterzeichnet, das ausbeuterische Kinderarbeit untersagt. Die Umsetzung ist aber alles andere als zufriedenstellend", bemängelt Bayr. Nur der Kauf von FAIRTRADE Produkten stelle sicher, dass unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werde, ist die Abgeordnete sicher.

Die Kampagne "Make Chocolate Fair!" hat eine Petition formuliert, die SchokoladeproduzentInnen unter anderem dazu aufruft, faire Bezahlung für die KakaobäuerInnen zu leisten und unabhängige Zertifizierungssysteme anzuwenden. Die Petition kann unter at.makechocolatefair.org unterzeichnet werden. (Schluss) up/mp

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