Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr begrüßt Inkrafttreten des Globalen Waffenhandelsabkommens mit Dezember

Utl.: Bayr: "Weniger Waffen im Umlauf, weniger Tote"

"Das erste globale Waffenhandelsabkommen kann noch heuer in Kraft treten", begrüßt Petra Bayr, SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, die für das Inkrafttreten des Vertrages mehr als 50 nötigen Ratifikationen des Arms Trade Treaty (ATT). Bei der aktuellen UN- Generalversammlung haben acht Staaten die Ratifizierungsurkunden hinterlegt. Somit haben den Vertrag derzeit 53 Staaten ratifiziert. Österreich war erfreulicherweise unter den ersten Staaten, so Bayr am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der Waffenhandelsvertrag soll verhindern, dass durch exportierte Waffen Menschenrechtsverletzungen begangen werden. "Die Vertragsstaaten müssen nun genauer prüfen, was mit den von ihnen exportierten Waffen passieren wird. Es besteht die Hoffnung, mehr Kontrolle über den Waffenhandel zu erlangen und so Menschenrechtsverletzungen zu verhindern und Menschenleben zu schützen", stellt Bayr fest. Das Inkrafttreten des ATT sei ein wesentlicher und hart erkämpfter Schritt, den Waffenhandel zu regulieren. Nun gelte es aber, weitere Staaten an Bord zu holen. "Amnesty International schätzt, dass jährlich eine halbe Million Menschen durch Schusswaffen ihr Leben verliert. Die Rechnung ist einfach: weniger Waffen im Umlauf, weniger Waffen in falschen Händen, weniger Tote", ist Bayr überzeugt. (Schluss) bj/mp

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