Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr fordert zum Disaster Reduction Day: Auslandskatastrophenfonds auf 20 Millionen aufstocken

Utl.: Menschen in Not brauchen schnelle Hilfe

Anlässlich des Disaster Reduction Days am 13. Oktober kritisiert SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung Petra Bayr das Volumen des Auslandskatastrophenfonds (AKF): "Es ist eine Schande, dass Österreich mit so mickrigen Summen auf Katastrophen im Ausland reagiert." Der mit fünf Millionen dotierte AKF ist schon Anfang Oktober gänzlich ausgeschöpft. "Es kann nicht sein, dass Österreich in den letzten Monaten des Jahres Menschen, die durch Krieg, Naturkatastrophen oder Krankheiten, wie aktuell die Ebola-Seuche, in ihrer Existenz bedroht sind, wegen leerer Kassen einfach nicht mehr unterstützen kann", sagt Bayr am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

 

"Der AKF muss endlich mit 20 Millionen Euro jährlich dotiert werden", pocht die Nationalratsabgeordnete auf die Umsetzung des Regierungsprogramms. Die Forderung, den AKF zu erhöhen, sei alt und bei den jüngsten Regierungsverhandlungen haben sich SPÖ und ÖVP "erfreulicherweise darauf geeinigt, in Zukunft bei Katastrophenfällen im Ausland größere finanzielle Unterstützung zu leisten". Bayr fordert rasches Handeln beim Aufstocken des AKF: "Es passieren leider immer mehr Natur- und menschengemachte Katastrophen und Österreich kann sich nicht weiter aus der Verantwortung ziehen." (Schluss) bj

 

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