Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Anti-Minen Tag: Mauer der Schande in Westsahara hat weltweit die höchste Minendichte

Utl.: MINURSO-Mandat um Beobachten von Menschenrechtsverletzungen erweitern

Die Mauer der Schande kritisiert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Anti-Minen Tages am 4. April: "Dieser rund 2.700 Kilometer langer Wall aus Erdhaufen, Gräben, Mauern, Stacheldraht und Minenfeldern, zieht eine Schneise durch die besetzten Gebiete der Westsahara. Entlang des Walls besteht die weltweit höchste Minendichte." Die Gebiete der Westsahara sind seit 1975 völkerrechtswidrig vom Königreich Marokko besetzt. Die Mauer der Schande trennt die Gebiete, die unter der Kontrolle der sahaurischen POLISARIO sind, von den marokkanisch kontrollierten Teilen. ****

"Wie schon seit vielen Jahren wird auch heuer Ende April das MINURSO-Mandat um ein weiteres Jahr durch den Sicherheitsrat verlängert.  Ich appelliere an die Mitglieder des Sicherheitsrates, das Mandat um die Kompetenz zu erweitern, dass die Menschenrechtsverletzungen beobachtet und dokumentiert werden können", fordert Bayr. Das MINURSO-Mandat ist eingesetzt, um den Waffenstillstand in der Westsahara zu überwachen und ein Referendum über die Unabhängigkeit der Westsahara durchzuführen. "Die Beobachtung von Menschenrechtsverletzungen wäre ein wichtiger Schritt, um die Lage der Sahauris zu verbessern, deren Rechte systematisch durch die marokkanische Bestatzung verletzt werden", betont Bayr. (Schluss) up/dm

Die Volkshilfe unterstützt die Kampagne "Heb' die Hand für Westsahara": http://freewesternsahara.com/

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