Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Tag der Abschaffung der Sklaverei: 21 Millionen Menschen sind Opfer von Zwangsarbeit

Utl.: Auf WM-Baustellen herrschen sklavenähnliche Arbeitsbedingungen

"Moderne Sklaverei ist erschreckend weit verbreitet: 21 Millionen Menschen sind von Zwangsarbeit betroffen und sklavenähnliche Arbeitsbedingungen sind leider keine Ausnahme", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages zur Abschaffung der Sklaverei am 23. August fest. Laut Angaben der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) werden weltweit 19 Millionen Menschen von privaten Unternehmen ausgebeutet. "Es darf nicht sein, dass finanzieller Gewinn vor den Menschenrechten steht", beharrt Bayr. Europäische Unternehmen müssten auch in Entwicklungs- und Schwellenländern internationale Sozial- und Umweltstandards einhalten, ohne Wenn und Aber. ****

Ein drastisches Beispiel der modernen Sklaverei sind die Baustellen für die WM 2022 in Katar. Über 1.200 Arbeiter sind bisher bei den Vorbereitungen ums Leben gekommen. Zu den Gefahren auf den Baustellen kommen sklavenähnliche Arbeitsbedingungen: "Es ist unerträglich, dass die Fussballindustrie dermaßen skrupellos vorgeht", verurteilt Bayr den Usus beim Stadienbau für die WM 2022. Bei Sportgroßveranstaltungen sowie bei Privatunternehmen gelte es, Sozial- und Umweltstandards einzuhalten und sie nicht Gewinnen unterzuordnen. Dies für europäische Unternehmen sicherzustellen sei zentrale Aufgabe der EU-Gesetzgebung für die neue Periode. (Schluss) kg/mp

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