Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Tag der Menschen mit Behinderung: Zusammenhang zwischen Behinderung und Armut erkennen

Utl.: Schere zwischen Arm und Reich geht auf

"Weltweit lebt etwa eine Milliarden mit Behinderung, das ist jeder siebente Mensch", stellt Petra Bayr, Bereichssprecherin für globale Entwicklung der SPÖ, zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember fest. Damit betont die Nationalratsabgeordnete, dass Behinderung "kein Randthema" sei, sondern zentrales Anliegen jeder Gesellschaft sein muss. Der Zusammenhang zwischen Armut und Behinderung werde in der Politik noch nicht ausreichend berücksichtigt, kritisiert Bayr: "Armut kann zu Behinderung führen, etwa durch fehlende medizinische Betreuung nach Unfällen oder durch chronische Mangelernährung. Gleichzeitig sind Menschen mit Behinderung auch durch schlechteren Zugang zum Arbeitsmarkt oder geringere Bildungschancen armutsgefährdet." ****

Der neue Bericht von Oxfam, "Even it up: time to end extreme inequality" stellt fest, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht. "Armut verschlechtert die Chancengleichheit zwischen Männern und Frauen, erschwert Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen und ausgewogener Nahrung. Somit erhöht sich auch das Risiko von einer Behinderung betroffen zu sein", kommentiert Bayr. Deswegen und weil 80 Prozent aller Menschen mit Behinderung in den so genannten Entwicklungsländern leben, sind die Rechte von Menschen mit Behinderung "ein zentrales entwicklungspolitisches Thema", betont Bayr. (Schluss) up/mp

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