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Bayr zum Tage gegen Kinderarbeit: Kinder nicht als billige Arbeitskraft missbrauchen!

Utl.: Schwerpunkt 2014: Soziale Absicherung gegen Kinderarbeit

"Weltweit müssen laut Schätzungen der ILO 215 Millionen Kinder arbeiten. Viele davon Vollzeit und unter menschenunwürdigen Bedingungen. Oft ist ein Schulbesuch nicht möglich und sie werden in ihrer persönlichen Entwicklung behindert", kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung anlässlich des Internationalen Tages gegen Kinderarbeit am 12. Juni. Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) gibt an, dass etwa die Hälfte aller Kinder, die arbeiten müssen, von Sklaverei, Menschenhandel oder anderen Formen der Ausbeutung betroffen sind. ****

"Für mich als Europäerin ist es beschämend, dass Kinder für europäische Unternehmen und den europäischen Markt arbeiten", betont Bayr. Sie fordert, dass Unternehmen der EU ihre extraterritorialen Staatenpflichten wahrnehmen müssen. So könnte sichergestellt werden, dass transnationale Konzerne internationale Arbeitsrechte nicht unterwandern. Doppelstandards sollten endlich der Vergangenheit angehören und Initiativen wie FAIRTRADE dürften nicht länger auf dem guten Willen der KundInnen basieren, sondern müssen selbstverständlich sein, sagt Bayr. (Schluss) sc

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