Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

SPÖ-Bayr fordert zum Weltflüchtlingstag: Mittel für den Auslandskatastrophenfonds aufstocken

Utl.: Die meisten Flüchtlinge werden in Entwicklungsländern betreut

"Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung werden 80 Prozent aller weltweiten Flüchtlinge in den Entwicklungsländern aufgenommen", stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Weltflüchtlingstages fest. Ein Bericht des UN-Flüchtlingswerkes UNHCR belegt, dass über 40 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Die meisten davon innerhalb der Staatsgrenzen und in den Entwicklungsländern. "Die Hauptlast in der Betreuung von Menschen auf der Flucht tragen Entwicklungsländer", betont Bayr. Es sind also jene Länder betroffen, die ohnehin großen Herausforderungen gegenüberstehen.****

Um menschenwürdige Betreuung sicherzustellen, bedarf es ausreichender finanzieller Mittel. Weil Österreich den Auslandskatastrophenfonds (AKF), der auch zur Versorgung von Flüchtlingen eingesetzt wird, heuer wieder nicht erhöht, fordert Bayr "den AKF endlich angemessen zu dotieren" und die Budgetlinie mit 20 statt wie bisher 5 Millionen auszustatten. "Schließlich habe sich die Regierung darauf im Koalitionsabkommen verständigt", schließt die Nationalratsabgeordnete und fordert die österreichische Bundesregierung auf, sich in der internationalen Betreuung von Flüchtlingen verstärkt einzubringen. (Schluss) kg/ps

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