Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr fordert zum Tag für das Verbot von nuklearen Waffen: Atomwaffen als sind besonders perfide Form der Gewalt endlich verbieten

Utl.: Österreich hat Tradition im Einsatz gegen Atomwaffen

Anlässlich des Internationalen Tages für ein Verbot von Atomwaffen am 26. September begrüßt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Ankündigung von Außenminister Sebastian Kurz, bei der 71. UN -Generalversammlung, im Jahr 2017 eine Resolution einzubringen, welche die internationale Staatengemeinschaft dem Ziel der atomwaffenfreien Welt näher bringen soll. „Österreich ist auf dem internationalen Parkett für seinen Einsatz gegen Atomwaffen bekannt. Das BMEIA hat engagierte Beamten und Beamtinnen, die sich viele Jahre intensiv für eine atomfreie Welt einsetzten und für diesen Einsatz auch international ausgezeichnet worden sind“, honoriert Bayr das Bestreben des Außenministeriums, um einem weltweiten Verbot von nuklearen Waffen näher zu kommen. Neun Länder der Welt besitzen immer noch etwa 16.000 Atomsprengköpfe. Die USA und Russland führen mit jeweils etwa 7.000 Sprengköpfen diese Liste an. ****

„Wir müssen uns bewusst sein, dass weder ein Staat noch internationale Organisationen auf die humanitäre Katastrophe nach einer atomaren Detonation adäquat reagieren könnten“, mahnt Bayr die nicht abzuschätzenden humanitären Folgen eines Atombombenabwurfes. Atomwaffen sind laut der Nationalratsabgeordneten eine besonders perfide Form der Gewalt. „Deren direkte und indirekte Effekte unterscheiden weder zwischen Soldaten und Zivilisten noch machen sie vor nationalen Grenzen halt. Eine atomwaffenfreie Welt, wäre eine freiere Welt“, betont Bayr abschließend. (Schluss) up/mp

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