Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Hass on- und offline entgegentreten

Utl.: 22. Juli ist Europäischer Gedenktag für die Opfer von Hassverbrechen

„Wenn Hass on- oder offline geäußert wird, gilt es, entschieden zu widersprechen“, betont SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung Petra Bayr. Es sei zu verabscheuen, wenn Hass die Antwort auf Menschen ist, die eine andere Religion oder Hautfarbe haben, einer anderen Ethnie angehören oder eine andere sexuelle Orientierung haben, betont die Nationalratsabgeordnete anlässlich des Europäischen Gedenk- und Aktionstages gegen Hassverbrechen am 22. Juli. Minderheiten, egal ob Roma, Sinti, migrantische Communities oder LGBTI, sind laut einem Bericht der Agentur für Grundrechte der Europäischen Union die häufigste Zielgruppe von Hassverbrechen. ****

„Die Täter von Hassverbrechen entlarven sich in der Regel sehr schnell. Hass ist oft der einzige Inhalt, das einzige vermeintliche Argument, das in verschiedenen Facetten vorgebracht wird“, kritisiert Bayr am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. „In den europäischen Gesellschaften müssen wir entschieden gegen Hass auftreten, bewusstseinsbildende Kampagnen durchführen und Menschen, vor allem jungen Leuten, das Handwerk geben, Hassverbrechen zu erkennen, zu enttarnen und sich on- und offline dagegenzustellen“, fordert Bayr. Respekt vor anderen, die Nichtdiskriminierung und der Schutz von Minderheiten seien das Fundament der Menschenrechte.

Am 22. Juli 2011 hatte Anders Breivik bei grausamen Attentaten in Oslo und Utöya 77 Menschen getötet. Um der Opfer dieser und anderer Hassverbrechen zu gedenken, hat der Europarat den 22. Juli zum Aktionstag gegen Hassverbrechen erklärt. (Schluss) bj

Rückfragehinweis:
   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
   01/53427-275
   http://www.spoe.at/impressum