Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum europäischen Tag gegen Menschenhandel: Kampf gegen Menschenhandel international führen!

Utl.: Einhalten der Arbeitsreche als Prophylaxe gegen Menschenhandel

„Der Kampf gegen Menschenhandel und gegen sexuelle Ausbeutung muss international geführt werden. Nur dann kann er erfolgreich sein“, ist Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, überzeugt. Der 18. Oktober wird europaweit als Tag gegen den Menschenhandel  begangen, um Öffentlichkeit zu schaffen und Druck aufzubauen, denn jedes Land der Welt ist in Menschenhandel verwickelt, sei es als Herkunfts-, Transit- oder Zielland. „Sexuelle Ausbeutung und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen gehen häufig mit Menschenhandel einher. Eine präventive Maßnahme ist das strenge Einhalten des Arbeitsrechts in den Zielländern“, betont Bayr. „Menschenhandel zum Zweck der Arbeitsausbeutung steht nach der Prostitution an zweiter Stelle der Gründe, warum Personen wie Ware gehandelt werden“, so Bayr. ****

 

„Werden Arbeitsnormen in allen Ländern kontrolliert und eingehalten, ist es nicht möglich, Menschen in ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen anderswo hin zu verschleppen und ihnen dort das Blaue vom Himmel zu versprechen. Das wäre ein wichtiger Schritt, denn Menschenhandel wird oft begangen, um die Opfer unter falschen Versprechen unter menschenunwürdigen Bedingungen auszubeuten“, fordert Bayr. (Schluss) sc/mp

 

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