Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Int. Tag der UN-Friedenssoldaten: „Sexuellen Missbrauch durch Blauhelme verhindern und rechtlich ahnden“

Utl.: UN-Sicherheitstrat verabschiedete Resolution im März

„Die Arbeit der UN-Friedenssoldaten wird medial derzeit leider vor allem im Zusammenhang mit sexuellem Missbrauch in Verbindung gebracht“, stellt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der UN-Friedenssoldaten am 29. Mai fest. Laut eines Berichtes des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon gab es im vergangenen Jahr 69 diesbezügliche Anschuldigungen gegen Blauhelme. Menschenrechtsorganisationen prangern die weitgehende Straflosigkeit für die Täter an: „Die derzeitige Bestimmung sieht Rechtsprechung durch den Entsendestaat vor. Leider werden diese selten aktiv, die Verbrechen bleiben ungestraft“, kritisiert Bayr. ****

Im März hat der UN-Sicherheitsrat eine Resolution verabschiedet, die weitere Maßnahmen für einen effektiven Einsatz gegen sexuellen Missbrauch durch UN-Blauhelme vorsieht: „Endlich scheint sich etwas zu bewegen“, begrüßt Bayr die Resolution 2272. Sie unterstützt Vorschläge von Generalsekretär Ban Ki-moon, um sexuellen Missbrauch zu verhindern und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Die Ausbildung vor dem Einsatz und gerichtliche Verfolgung der Täter etwa durch Militärgerichte vor Ort soll verbessert werden. (Schluss) sc/mp

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