Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt: „Wert der Natur ist nicht in Geld messbar“

Utl.: Natur hat kein Preisschild

„Weder die Biodiversität, noch die Abläufe der Natur können mit einem monetären Wert, einem Preis, versehen werden“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der Biodiversität am 22. Mai fest. Bayrs Kritik gilt dem Konzept der Ökosystemleistungen, das anstrebt, Natur zu teilen und finanziell zu berechnen: „Wir leben in einem kapitalistischen System, das sich alle Bereiche, so auch die Natur zu eigen machen will. Die finanzielle Bewertung eines Flusslaufes, der Bienen oder eines Urwaldes ist unmöglich und würde nur dazu führen, dass sie wie Waren gehandelt werden. Das darf nicht passieren, Natur darf nicht finanzialisiert werden“, ist Bayr überzeugt. ****

Der Verlust an Biodiversität und die Verschlechterung der Lebensräume bedrohen die Lebensweise von über einer Milliarde Menschen in trockenen Gebieten. „Der Erhalt von Biodiversität sichert Leben, nicht die Landwirtschaft in riesigen Monokulturen“, ist Bayr überzeugt. Die Agenda 2030 strebt den Schutz der Biodiversität vor allem im Nachhaltigen Entwicklungsziel 15 an. „Der Verlust an Biodiversität muss ein Ende haben“, mahnt Bayr die Umsetzung der Agenda 2030 ein. (Schluss) mr/mp

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