Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Internationalen Tag der Solidarität: Ausbeutung der menschlichen und natürlichen Ressourcen muss der Geschichte angehören

Utl.: Nachhaltige Entwicklungsziele als Zeichen der menschlichen Solidarität

Wien (OTS/SK) - „Dass die Sustainable Development Goals für alle Länder der Welt gelten, ist Zeichen einer neuen Dimension der internationalen Solidarität", stellt SPÖ-Sprecherin für globale Entwicklung, Petra Bayr, vor dem Internationalen Tag der Solidarität am 20. Dezember fest. Diese neue Dimension müsse sich in den Industrieländern etwa durch das Ändern von Produktions- und Konsummustern ausdrücken, sodass "die Ausbeutung der menschlichen und natürlichen Ressourcen endlich der Geschichte angehören kann" oder dadurch zum Vorschein kommen, dass Menschenrechte weltweit eingehalten werden. ****

„Mittlerweile ist ein Jahr seit dem Verabschieden der SDGs vergangen. In Österreich fehlt uns nach wie vor ein konkreter Umsetzungsplan mit Zielen, Meilensteinen und einzusetzenden Mitteln“, kritisiert die Nationalratsabgeordnete. Der in Österreich gewählte Ansatz des Mainstreamings berge die Gefahr in sich, ambitionslos und unfokussiert weiter zu machen. „Die SDGs sind eine Chance, einen ganzheitlichen Blick auf alle Politikbereiche zu werfen und das Denken in einzelnen Disziplinen aufzubrechen“, ist Bayr überzeugt, dass die Agenda 2030 auch für Österreich positive Auswirkungen haben kann. (Schluss) jb/mp

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