Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Steigen der weltweiten Rüstungsausgaben: Mehr Mittel in nachhaltige Entwicklung anstatt in Kriegsmaterial

Utl.: SPÖ-Entwicklungssprecherin: Mehr Waffen machen keinen Frieden!

"Dass die Militärausgaben 2015 erstmals wieder gestiegen sind, ist alles andere als erfreulich“, bedauert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Ergebnisse des heute, Dienstag, veröffentlichten Berichts des Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI). Demnach wurden im Jahr 2015 1,49 Billionen Euro für militärische Zwecke ausgegeben. Vor allem Russland und dessen Nachbarländer haben die Rüstungsausgaben im vergangenen Jahr wieder angehoben. Aber auch China und Saudi-Arabien haben die Budgets für Kriegsmaterialen erhöht. ****

„Statt mehr Mittel in die Rüstungsindustrie zu stecken, sollten die Staaten größere Beiträge für nachhaltige Entwicklung leisten“, fordert die Nationalratsabgeordnete. Die 17 Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung böten ausreichend Betätigungsfeld für das zukunftsfähige Investieren von Geldern, die bisher in Rüstung gesteckt werden. „Die nachhaltigen Entwicklungsziele vereinen in einer Agenda die soziale, ökologische und wirtschaftliche Komponente der Nachhaltigkeit, die es sowohl im Inland als auch in der internationalen Kooperation umzusetzen gilt“, stellt Bayr fest und führt weiter aus: „Die internationale Umsetzung der 2030-Agenda geht etwa über die Klima- und Energie-, die Handels- oder die Fischereipolitik. Eine wichtige Rolle kommt auch der Entwicklungszusammenarbeit zu.“ Statt die Summen für Rüstungsausgaben immer weiter zu steigern, sollte die internationale Gemeinschaft mehr Entwicklungszusammenarbeit leisten, denn: „Mehr Waffen machen keinen Frieden!“, ist Bayr überzeugt. (Schluss) bj/mp

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