Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Tag der Menschenrechte: Frauenrechte sind Menschenrechte

Utl.: Überparteiliche Zusammenarbeit im Parlament zu reproduktiven Rechten

 „Frauenrechte sind Menschenrechte. So einfach das klingt, so sehr gilt es nach wie vor, für die Verwirklichung dieses Slogans zu kämpfen“, ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Menschenrechtstages am 10. Dezember überzeugt. „Jeden Tag werden in jedem Land der Welt, unabhängig von Religion oder Kultur, die Menschenrechte von Frauen und Mädchen verletzt. Und das passiert nur, weil sie einem bestimmten Geschlecht angehören“, kritisiert Bayr. „So wird etwa in Ländern des globalen Südens jedes dritte Mädchen vor seinem 18. Geburtstag verheiratet, meist gegen seinen Willen und mit langfristigen negativen körperlichen und seelischen Auswirkungen. So sind 200 Millionen Mädchen und Frauen genital verstümmelt und erfahren Frauen Einschränkungen im täglichen Leben, wie eine Schlechterstellung bei Erbe und Besitzverhältnissen oder dem Verbot, ein Auto zu lenken. Und das alles nur, weil sie weiblich sind“, empört sich Bayr. ****

Was in anderen Parlamenten gang und gäbe ist, ist im österreichischen Parlament einzigartig. „Über die Fraktionsgrenzen hinweg setze ich mich gemeinsam mit anderen Abgeordneten für die Rechte von Frauen im nationalen wie im internationalen Kontext ein“, berichtet Bayr von der parlamentarischen Gruppe für reproduktive Gesundheit und Entwicklung. „Darüber hinaus bin ich auch auf europäischer und internationaler Ebene zu diesen Themen aktiv und bündle Kräfte mit anderen Abgeordneten und AkteurInnen. Mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Familienplanung in Österreich und des European Parliamentary Forum on Population and Development (EPF) auf europäischer Ebene leiste ich so einen Beitrag für die Rechte der Frauen und ein nachhaltiges Bevölkerungswachstum“, sagt Bayr.

Auf eine Initiative der parlamentarischen Gruppe ist es auch zurückzuführen, dass Österreich eine Million Euro aus dem Auslandskatastrophenfonds gezielt für die Hilfe von Frauen und Mädchen im syrischen Bürgerkrieg zur Verfügung stellt: „Der UN-Bevölkerungsfonds hilft Frauen und Mädchen auf der Flucht, indem er Schutzräume, Hygieneartikel und Betreuung nach sexueller Gewalt zur Verfügung stellt“, erläutert die Nationalratsabgeordnete.

SERVICE: Mehr Infos zur parlamentarischen Gruppe unter http://tinyurl.com/jt3atnm (Schluss) bj
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