Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Tag für das Ende von Straflosigkeit bei Verbrechen gegen JournalistInnen: Information heißt Veränderung

Utl.: Nachhaltiges Entwicklungsziel 16: Zugang zum Rechtssystem für alle

„Informationen sind der erste Schritt zu Veränderung, deswegen fürchten autoritäre und repressive Regime freie Medien und eine lebendige Zivilgesellschaft, die unverfälschte Informationen verbreiten“, sagt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages für das Ende von Straflosigkeit bei Verbrechen gegen JournalistInnen am 2. November. Laut „Reporter ohne Grenzen“ sterben die meisten JournalistInnen nicht in Kriegsgebieten, sondern in Ländern, in denen sie über organisierte Kriminalität, Korruption, Machtmissbrauch oder Menschenrechtsverletzungen berichtet haben. Die meisten Morde bleiben ungestraft. ****

Das Nachhaltige Entwicklungsziel 16 sieht vor, dass alle Menschen Zugang zu einem fairen Justizsystem haben und der Rechtsstaat funktioniert, „das impliziert auch das Ende von Straflosigkeit, wenn Zensur ausgeübt wird oder unbequeme JournalistInnen ermordet werden“, betont Bayr und ergänzt: „Freie Meinungsäußerung ist ein Menschenrecht und muss in allen Ländern und für alle Medien gewährleistet sein.“ Nur so können sich – besonders in sich entwickelnden Ländern – vielfältige Gesellschaften mit lebendigen Zivilgesellschaften entwickeln, welche die Regierenden rechenschaftspflichtig halten. (Schluss) bj

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