Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr fordert besseren Schutz der Menschenrechte in globaler Wirtschaft

Utl.: Österreich hat Nachholbedarf, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen

„Die globalisierte Wirtschaft stellt österreichische Unternehmen vor die Herausforderung, Sorgfaltspflichten bei deren Aktivitäten im EU-Ausland einzuhalten“, stellt Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich der heutigen Tagung „Globalisiert Wirtschaft – Globalisierte Verantwortung?“ am Montag im Justizministerium fest. ****

„Die österreichische Gesetzgebung hat noch keine Regelung getroffen, die heimische Unternehmen entsprechend anleitet“, bedauert Bayr und stellt fest: „Österreich hat Nachholbedarf, einen rechtlich verbindlichen Rahmen zum Schutz der Menschenrechte und Umwelt im EU-Ausland zu schaffen.“ Bei der Veranstaltung werden entsprechende Initiativen aus Frankreich, aus Deutschland und aus der Schweiz präsentiert. „Auch das Europäische Parlament hat kürzlich einen Gesetzesvorschlag, der verbindliche Sorgfaltspflichten entlang der gesamten Lieferkette vorsieht, gefordert“, verweist Bayr auf diesbezügliche Aktivitäten auf Europäischer Ebene. (Schluss) up

 

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