Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr fordert zum Internationalen Tag der Menschenrechte: Auch Unternehmen müssen Menschenrechte einhalten!

Utl.: 70 Jahre universelle Deklaration der Menschenrechte

„70 Jahre universelle Deklaration der Menschenrechte geben Anlass zum Feiern, aber nicht zum Ausruhen“, ist Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte am 10. Dezember überzeugt. „Es ist an der Zeit, den freiwilligen Charakter der Deklaration zu überwinden und nächste Schritte zu gehen“, fordert die Nationalratsabgeordnete. Oberste Priorität sei, dass nicht nur Staaten sondern auch private Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet werden. ****

Die Ecuador-Initiative hat diesbezüglich als Arbeitsgruppe des Menschenrechtsrates den Auftrag erhalten, ein verbindliches Abkommen zur Regulierung transnationaler Konzerne zu entwerfen. „Nach wie vor klafft hier eine Regulierungslücke: Transnationale Unternehmen können immer wieder auf unmoralische Art Profite machen, weil sie ArbeitnehmerInnenrechte missachten oder den Umweltschutz mit Füßen treten. Das schadet nicht nur in den Ländern, wo die Menschenrechtverletzungen und die Umweltzerstörungen passieren, sondern auch hier. Ethisch korrektes Wirtschaften kann dem Preisdruck von schändlich produzierten Waren immer schlechter standhalten“, zeigt sich die Nationalratsabgeordnete verärgert und fordert die österreichischen VertreterInnen des Außenministeriums auf, sich in den kommenden Verhandlungen im Sinne des Menschenrechtsschutzes konstruktiv einzubringen. (Schluss) up/mp

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,

   01/53427-275

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