Bayr zum Tag der Meere: Abgeordnete in den Schutz der Ozeane einbeziehen

Utl.: „Zwei Drittel der Erdoberfläche dürfen nicht rechtsfreier Raum sein“

„Nationale Parlamente müssen eine bedeutendere Rolle im Schutz der Meere einnehmen“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tags der Meere am 8. Juni. Das internationale Recht, das für die Ozeane gilt, werde schließlich in nationalen Parlamenten implementiert, dafür sei es essentiell, die Abgeordneten möglichst früh einzubeziehen. „Das bedeutet, dass Abgeordnete in die Lage versetzt werden müssen, internationale Abkommen zum Schutz der Ozeane und der Fischbestände zu kennen und damit das Wissen und die Fähigkeit haben, diese informiert in nationales Gesetz umzusetzen. Sie brauchen Austausch mit Fachleuten und Expertise, um den Meeresschutz vorantreiben zu können“, ist Bayr überzeugt. ****

 

Das internationale Parlamentarische Netzwerk Parliamentarians for Global Action (PGA) beginnt gerade eine Kampagne zum Meeresschutz. Bayr, die Kassierin von PGA ist, erklärt die Ausrichtung der Kampagne: „PGA betrachtet den Meeresschutz aus der Perspektive der Menschenrechte. Das Recht auf Nahrung kann nicht erfüllt werden, wenn Menschen in Küstengegenden nicht mehr fischen können, weil die Meere verschmutzt oder von internationalen Flotten leergefischt sind. Sklavenähnliche Arbeitsbedingungen auf Fischflotten und Menschenhandel sind eine Frage der Rechtsdurchsetzung auf den Ozeanen und zentrale menschenrechtliche Fragen. Zwei Drittel der Erdoberfläche dürfen nicht rechtsfreier Raum sein.“ (Schluss) sc/mp

 

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