Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Bundesregierung zieht im Einsatz gegen Gewalt an Frauen nicht an einem Strang

Utl.: Keine Finanzierung für die Ringvorlesung „Eine von fünf“ vom Gesundheitsministerium

"Außenministerin Kneissl spricht sich immer wieder für die Stärkung von Frauen und für das Eindämmen von Gewalt gegen Frauen aus. Frauen- und Familienministerin Bogner-Strauß und Gesundheitsministerin Hartinger-Klein kürzen gleichzeitig in diesem Bereich. Abgestimmte Politik sieht anders aus“, kritisiert Petra Bayr, SPÖ-Nationalratsabgeordnete. Auf eine parlamentarische Anfrage der Abg. Stephanie Cox, ob Hartinger-Klein die Ringvorlesung nach einem angedeuteten Förderstopp durch das Frauenministerium unterstützen wird, hat die Gesundheitsministerin geantwortet, dass ihr Ressort die Ringvorlesung „Eine von fünf“ nicht finanziell unterstützen wird. ****

Die Ringvorlesung der Med Uni und Uni Wien findet seit mehreren Jahren als Beitrag zur internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“ statt. Bayr kritisiert die drohende Einstellung scharf: „Es ist wichtig, dass Gesundheitspersonal möglichst früh auf geschlechtsspezifische Gewalt sensibilisiert wird. So kann diese rasch erkannt werden und die richtigen Schritte können eingeleitet werden. Das Einstellen der Lehrveranstaltung ist wieder ein Zeichen dafür, dass die Regierung den Schutz von Frauen vor Gewalt nicht ernst nimmt, wie sich auch schon bei der Kürzung von Förderungen für wichtige Einrichtungen und Mechanismen im Gewaltschutz gezeigt hat.“ (Schluss) mr/mp

 

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