Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Eine Welt ohne Atomwaffen ist und bleibt das Ziel

Utl.: 26. September ist Internationaler Tag zur Beseitigung von Nuklearwaffen

„Die Millionen über Millionen US-Dollar, die für Atomwaffen ausgegeben werden, sollten besser im Sinne der Nachhaltigen Entwicklungsziele von den Atommächten investiert werden“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Nuklearwaffen am 26. September. Nuklearwaffen hindern nicht nur finanziell das Erreichen der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG), auf die sich die internationale Staatengemeinschaft 2015 als Kompass für die Welt geeinigt hat. „Die Folgen von Nuklearwaffen für Mensch und Umwelt sind nicht abzuschätzen, aber immer katastrophal. Auf jeden Fall würde ein Nuklearschlag die SDGs massiv konterkarieren“, betont Bayr. Die Nachhaltigen Entwicklungsziele streben das Ende der Armut, bessere Gesundheitsversorgung für alle Menschen und eine gesunde Umwelt an. ****

 

Laut Angaben der Vereinten Nationen gibt es heute immer noch 14.500 Atomwaffen. Mehr als die Hälfte aller Menschen lebt in einem Land, das entweder selber Nuklearwaffen besitzt oder eine Nukleare-Allianz mit solchen pflegt. „Der Internationale Tag zur Beseitigung von Atomwaffen gibt die Chance, das Thema Nuklearwaffen aufrichtig zu diskutieren und andere Länder aktiv aufzufordern, ihre zu vernichten bzw. einschlägigen internationalen Verträgen beizutreten. Ich bin der Ansicht, dass eine Welt ohne Atomwaffen, das Ziel dieser Diskussionen und Aktionen sein muss“, ist Bayr überzeugt. (Schluss) mb/mp

 

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