Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr fordert: Ethische Maßstäbe in der Privatwirtschaft durchsetzen

Utl.: 26. Juni ist internationaler Tag zur Unterstützung von Folteropfern

Wien (OTS/SK) - „Der Handel mit Produkten, die für die Folter verwendet werden, gehört verboten“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages zur Unterstützung von Folteropfern am 26. Juni. Die Nationalratsabgeordnete begrüßt daher die Initiative der EU, Argentiniens und der Mongolei, den Handel mit Folterinstrumenten und Gütern, die zum Vollstrecken der Todesstrafe benötigt werden, zu unterbinden. „Der im November 2017 bei der UN-Generalversammlung ins Leben gerufene Initiative haben sich mittlerweile 58 Staaten angeschlossen. Österreich ist mit dabei und soll darauf hinwirken, dass noch mehr Länder beitreten“, betont Bayr. ****

„Einmal mehr fordere ich, dass es einen gesetzlichen Rahmen geben muss, der Privatwirtschaft zu menschenrechtlich verantwortlichem Handeln bringt“, stellt Bayr klar. Es könne nicht sein, dass ganze Wirtschaftszweige von ethisch verwerflichen Praktiken, wie der Folter oder der Todesstrafe, leben. „Private Unternehmen haben eine menschenrechtliche Verantwortung. Nehmen sie diese nicht freiwillig wahr, liegt es an den Regierungen, den entsprechenden verbindlichen Rahmen zu setzen“, fordert die Nationalratsabgeordnete das Außen- und das Wirtschaftsministerium auf, aktiv zu werden. (Schluss) up/mp

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien 01/53427-275 www.spoe.at/online/page.php