Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr: Knapp eine halbe Million Menschen sterben jährlich an Malaria

Utl.: SPÖ-Entwicklungssprecherin appelliert an die Staats- und Regierungschefs, sich für den Kampf gegen Malaria einzusetzen

Anlässlich des Weltmalariatags, dem 25. April, ruft Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, die Internationale Gemeinschaft zu einem ambitionierten Handeln gegen Malaria auf: "Laut jüngsten Daten der Weltgesundheitsorganisation wurden 216 Millionen Menschen im Jahr 2016 mit Malaria infiziert, fünf Millionen mehr als im Jahr davor. Das Ansteigen der Infektionen muss eingedämmt werden“, fordert Bayr. Ungefähr eine halbe Million Menschen sind laut Angaben der WHO im Jahr 2016 an Malaria verstorben, das sind etwa gleich viele, wie 2015. ****

„Der Gebrauch von Moskitonetzen, die mit Anti-Moskitospray behandelt wurden, ist die wichtigste Maßnahme gegen eine Ansteckung mit Malaria. Internationale Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation oder der Global Fund to Fight AIDS, Tuberculosis and Malaria zeigen, wie es geht, und versorgen gefährdete Menschen mit Moskitonetzen. Allerdings sind diese Organisationen auf finanzielle Unterstützung einzelner Staaten angewiesen und diese ist rar. Ich appelliere daher an die Staats- und Regierungschefs, sich gegen das sinnlose Sterben durch Malaria einzusetzen", führt Bayr aus.

Die ärmsten Menschen sind am meisten betroffen. "Die WHO geht davon aus, dass sich 90 Prozent aller Todesfälle durch Malaria in Subsahara afrikanischen Staaten mit hohen Armutsraten ereignen", führt Bayr die Verwundbarkeit von Menschen in ärmeren Weltregionen aus. "Wir können Malaria ausrotten. Mit vereinten Kräften ist es möglich!", ruft Bayr die Internationale Staatengemeinschaft zum Handeln auf. (Schluss) up/mp

 

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,

   01/53427-275

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