Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zu den internationalen Gedenktagen des Wassers, des Waldes und des Wetters: „Nationalstaatliches Denken hilft nicht weiter“

Utl.: Die Agenda 2030 endlich sinnvoll umsetzen

Dass die Internationalen Gedenktage des Wassers, des Waldes und des Wetters am 21., 22. und am 23. März direkt aufeinander folgen, ist laut SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung Petra Bayr kein Zufall: "Wald, Wasser und Wetter beeinflussen sich gegenseitig und über nationale Grenzen hinaus. Es gilt deren Schutz ganzheitlich zu betreiben.“ Deswegen sei es unerlässlich, den Schutz dieses Systems als grenzüberschreitende internationale Aufgabe zu verstehen, nationalstaatliches Denken helfe hier nicht weiter. Unfassbare 13 Millionen Hektar Wald werden jährlich abgeholzt und sind somit für geschätzte 12 bis 20 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Gleichzeit haben Wälder die wichtige Funktion, Wasser zu filtern und 75 Prozent der zugänglichen Süßwasserreserven stammen aus Waldregionen und Feuchtgebieten. „Wissend, dass 1,8 Milliarden Menschen von einer verunreinigten Wasserquelle abhängen, die jährlich etwa 800.000 Todesfälle verursacht, gilt es in Zusammenhängen zu denken und aktiv zu werden“, fordert Bayr. ****

Die Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen versteht die zentrale Bedeutung des Wassers, des Waldes und des Wetters für nachhaltige Entwicklung: Das Ziel 6 fordert nachhaltiges Wassermanagement, das Ziel 13 strebt dringende Maßnahmen zum Klimaschutz an und das Ziel 15 setzt Schritte zum Schutz der Ökosysteme. „Österreich hat im Jänner 2016 in einem Ministerratsbeschluss den Mainstreaming Ansatz zur Umsetzung der SDGs beschlossen. Sichtbare Ergebnisse gibt es noch keine“, kritisiert Bayr, dass die Umsetzung der Agenda 2030 in Österreich stockt beziehungsweise noch nicht einmal in Fahrt gekommen ist. (Schluss) up/mp

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,

   01/53427-275

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