Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Internationalen Tag des Glücks: Ungleichheit beseitigen

Utl.: Geht’s allen gut, geht’s allen gut

„Die Erkenntnis, dass das Bruttoinlandsprodukt nichts über die Verteilung des Wohlstandes und die persönliche Zufriedenheit der BürgerInnen eines Landes aussagt, hält immer mehr Einzug in die internationale Debatte zur Bewertung der Lage der Nationen. Der ‚World Happiness Tag‘ macht zu Recht darauf aufmerksam“, stellt Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tag des Glücks am 20. März fest. Neben zahlreichen anderen Indikatoren streicht Bayr die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) hervor: „Die 17 Ziele sind der Kompass, in welche Richtung sich die Welt entwickeln soll. Wie gut einzelne Staaten im Erreichen der Ziele sind, gibt auch Auskunft über das Befinden der BürgerInnen.“ ****

„Wie es einem Land und seiner Bevölkerung geht, ist nicht über das Bruttonationalprodukt zu messen“, betont Bayr und nennt die besondere Rolle von Verteilungsgerechtigkeit für persönliches Wohlbefinden. Je weniger Ungleichheit in einer Gesellschaft zu finden sei, desto größer der Happiness-Faktor. „Diese Erkenntnis bestätigt die Forderungen nach mehr Verteilungsgerechtigkeit“, sagt Bayr. „Ungleichheit zwischen und innerhalb der Länder muss daher durch den gerechten Zugang zu Ressourcen, eine gerechte Aufteilung der Gewinne und faire Steuerleistungen minimiert werden“, fordert Bayr. Es müsse also heißen „Geht’s allen gut, geht’s allen gut", statt "Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s allen gut." (Schluss) mr/mp

Rückfragehinweis:

   SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien,

   01/53427-275

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