Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zum Welttag der humanitären Hilfe: „Der Bedarf ist da – die Regierung verschließt die Augen vor der Not“

Utl.: Österreich muss mehr Mittel für Menschen in Krisen bereitstellen

„Österreich muss einen höheren Beitrag zur Linderung humanitärer Krisen leisten“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages der Humanitären Hilfe am 19. August. Das Rote Kreuz gibt heute in einer Aussendung an, dass noch nie so viele Menschen in Not waren wie heute. „Die Bundesregierung ist zynisch, wenn sie sagt dass die Mittel für humanitäre Hilfe im Bedarfsfall aufgestockt werden und aktuell nicht handelt“, kritisiert die Abgeordnete. Bayr erinnert an die Ankündigungen des ehemaligen Außenministers Kurz, die Mittel des Auslandskatastrophenfonds von 20 auf jährlich 60 Millionen anheben zu wollen. „Aus dem Vorhaben die Mittel des AKF deutlich anzuheben, ist die Floskel des Bedarfsfalls geworden, welche die jetzige Außenministerin Kneissl vortragen muss. Glaubhafte Politik sieht anders aus“, kritisiert Bayr.

Laut Angaben der Vereinten Nationen (UNOCHA) brauchen aktuell 134 Millionen Menschen rund um den Globus humanitäre Hilfe. Nur 95,8 Millionen erhalten Hilfe. „Wer hier den Bedarf nicht erkennt, verschließt die Augen vor der Not“, wirft Bayr der Regierung vor. Auch die österreichischen Beiträge zum World Food Programm, das Menschen vor Hunger bewahren soll, sind blamabel: „2017 hat Österreich einen lächerlichen Beitrag geleistet, 2018 noch gar keinen“, kritisiert Bayr. (Schluss) up

 

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