Favoritner Nationalratsabgeordnete der SPÖ

Bayr zur EU-Ratspräsidentschaft: Aufstocken der Humanitären Hilfe dringend nötig

Utl.: Mehr Humanitäre Hilfe statt Mauern hochziehen

Wien (OTS/SK) - „Als Außenminister hat Sebastian Kurz mehrfach angekündigt, die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und für Humanitäre Hilfe anzuheben. Auch das ÖVP Wahlprogramm warb mit dem Aufstocken der Mittel für den Auslandskatastrophenfonds (AKF) von jährlich 20 auf 60 Millionen Euro. Gebetsmühlenartig wurde das Mantra der “Hilfe vor Ort” wiederholt - doch es folgten keinerlei Taten. Das Budget brachte tatsächlich eine Kürzung der AKF Mittel auf 15 Millionen Euro. Jetzt, zum Beginn der EU-Ratspräsidentschaft, bekommt die Regierung eine weitere Chance, ihre eigenen Ankündigungen auch umzusetzen“, fordert Petra Bayr, SP-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich der am 1. Juli beginnenden Ratspräsidentschaft der EU, die österreichischen Mittel für Entwicklungszusammenarbeit und Humanitäre Hilfe anzuheben. ****

„Statt weiter Mauern aufzuziehen und Gräben zu graben, soll Kanzler Kurz durch das Aufstocken der Humanitären Hilfe Menschen in Flüchtlingslagern mit Lebensnotwendigem versorgen“, fordert Bayr. Erfreut zeigt sich die Nationalratsabgeordnete, dass das Stärken von Frauen einen entwicklungspolitischen Schwerpunkt während der Ratspräsidentschaft darstellen soll. „Außenministerin Karin Kneissl liegt goldrichtig, wenn sie auf das Fördern von Frauen setzt. Gerade in der Humanitären Hilfe ist es wichtig, auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen als besonders verletzliche Gruppe zu achten“, betont Bayr. (Schluss) mr/mp

Rückfragehinweis: SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien 01/53427-275 www.spoe.at/online/page.php